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Osttimor: Regierung ruft Notstand aus

Dili. Einen Tag nach dem Putschversuch in Osttimor hat die Regierung am Dienstag für 48 Stunden den Notstand ausgerufen. Australien schickte sofort zusätzliche Soldaten, Polizisten und ein Kriegsschiff. Sie sollen die UN-Truppe »verstärken«. Australien stellt schon jetzt fast 800 des 1400 Mann umfassenden UN-Kontingents. Der amtierende Präsident Vicente Gutterres verkündete den Notstand in einer Fernsehansprache. Demnach gilt ein Demonstrationsverbot und die Polizei erhält Sondervollmachten. Bei dem Putsch am Montag wurde Präsident José Ramos-Horta mit mehreren Schüssen schwer verletzt. »Sein Zustand bleibt äußerst ernst, gleichzeitig aber stabil«, erklärte ein behandelnder Arzt. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2008, Seite 6, Ausland

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