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Zammar gezielt der CIA zugeführt?

Berlin. Im BND-Untersuchungsausschuß sind neue Hinweise aufgetaucht, daß der deutsch-syrische Staatsbürger Mohammed Haydar Zammar 2001 von deutschen Behörden gezielt in die Hände der CIA und syrischer Geheimdienste geführt wurde. Es gebe »Anlaß zu der Vermutung, daß staatliche Stellen beim Hamburger Meldeamt intervenierten, um sicherzustellen, daß Zammar einen neuen Paß bekommt«, sagte Ausschußmitglied Michael Leutert (Die Linke) am Dienstag gegenüber jW. Zammar, gegen den nach dem 11. September ein Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Al-Qaida-Kontakte eingeleitet wurde, wollte im Oktober 2001 nach Marokko reisen, brauchte dafür aber einen neuen Reisepaß. Von Marokko wurde er in ein syrisches Gefängnis verschleppt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2008, Seite 2, Inland

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