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Volksbegehren für Sozialticket kommt

Potsdam. In Brandenburg startet ein Volksbegehren zur Einführung von Sozialtickets für den Nahverkehr. Eine entsprechende Vereinbarung haben am Freitag mehrere Parteien, Verbände und Gewerkschaften in Potsdam getroffen. Sie hatten zuvor eine Volksinitiative organisiert, die jedoch im Landtag scheiterte. Der Antrag für das Volksbegehren werde am 22. Februar bei Landtagspräsident Gunter Fritsch (SPD) eingereicht, sagte die Verkehrsexpertin der Linksfraktion, Anita Tack. Das Sozialticket soll nur halbso viel kosten wie die in den Kreisen üblichen Umweltkarten. Unterstützt wird das Volksbegehren von der Linken, den Grünen, dem DGB, ver.di, der Volkssolidarität, dem Arbeitslosenverband, der Diakonie und der Grünen Liga. Laut Tack wird das Volksbegehren frühestens im Mai beginnen. Dann müssen innerhalb von vier Monaten 80000 gültige Unterschriften in amtlich ausgelegten Listen zusammenkommen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2008, Seite 5, Inland

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