-
09.02.2008
- → Inland
Müller für »Rot-Rot-Grün« in Hessen
Köln. Die Grünen-Politikerin Kerstin Müller hat sich für ein »rot-rot-grünes« Regierungsbündnis in Hessen ausgesprochen. »Als Partei mit Gestaltungsanspruch können wir doch nicht nur Inhalte definieren, sondern wir müssen auch die Machtfrage stellen«, sagte die frühere Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion dem Kölner Stadt-Anzeiger (Freitagausgabe). »Übrigens wird das in allen Versammlungen und Hinterzimmern genauso diskutiert -nur unsere Führung sagt, man dürfe das nicht. Das ist absurd.« Ein Bündnis mit der SPD und der Linkspartei im Wiesbadener Landtag wäre aus Müllers Sicht »konsequent«. Die Grünen dürften der Linkspartei »nicht die bequeme Position überlasen, ständig stärker zu werden, aber nie regieren zu müssen«. Für den Bund schloß Müller eine Koalition mit der Linkspartei 2009 aus außenpolitischen Gründen aus.(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland