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Neue Welle der Terrorhysterie

Berlin. Das Terrornetzwerk Al-Qaida bereitet angeblich gezielt Anschläge in Deutschland vor. Es gebe Belege, daß Deutschland in das »Zentrum des Fadenkreuzes« von Al-Qaida gerückt sei, sagte der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Stefan Paris, am Freitag in Berlin. Innenstaatssekretär August Hanning (Foto) sprach in der Welt (Freitagausgabe) von Erkenntnissen, daß bei den Führern des Netzwerkes im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet die Entscheidung gefallen sei, in Deutschland Anschläge zu verüben. Die Anwerbung geeigneter Täter laufe auf vollen Touren. Die Opposition im Bundestag übte scharfe Kritik an den Verlautbarungen. Jan Korte von der Fraktion Die Linke erklärte, es sei mittlerweile gängige Praxis im Innenministerium, die Angst vor Terroranschlägen zu instrumentalisieren. FDP-Innenexpertin Gisela Piltz nannte es »unverantwortlich«, die Bevölkerung auf diese Weise zu verunsichern.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2008, Seite 1, Inland

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