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Femina-Preis

Nach wie vor werden Frauen in technisch-kreativen Berufen benachteiligt«, erklärt Dagmar Trüpschuch, »bis heute fließen höhere Summen in die Projekte von Männern«. Trüpschuch arbeitet für den Verband der Filmarbeiterinnen e.V., der seit zwölf Jahren einen eigenen Berlinale-Preis vergibt, was die Schieflage nicht ausgleichen, nur publik machen kann.

Für den Femina-Film-Preis 2008 sind 20 Frauen nominiert. Sie haben in neun deutschsprachigen Berlinale-Filmen mitgewirkt. Ihre Aufgaben waren eher frauentypisch: Ausstattung, Kostüm, Schnitt, immerhin noch Kamera. Der Verband bedauert, daß wieder keine Frau für eine Filmmusik nominiert werden konnte.


Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Institutionen des Staates oder der freien Wirtschaft sind fast nicht beteiligt. Der Verband stiftet das Preisgeld, trägt die sonstigen Kosten, erledigt die Organisation. Allerdings findet die Verleihung am kommenden Samstag, 12 Uhr, in der Berliner Landesvertretung des Saarlandes statt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2008, Seite 13, Feuilleton

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