Gegründet 1947 Freitag, 30. Oktober 2020, Nr. 254
Die junge Welt wird von 2422 GenossInnen herausgegeben
  • Feuerball am Terminal

    Türkei: Selbstmordattentäter schießen am Atatürk-Flughafen in Istanbul um sich. 41 Menschen getötet und 239 verletzt
    Von Kevin Hoffmann, Istanbul
  • Zechpreller

    Der Brüsseler Gipfel und das britische Referendum
    Von Arnold Schölzel
  • Politische Wertberichtigung

    Mal wieder ist es in Bremen dem Politikfilz gelungen, heikle politische Situationen auszusitzen. Am vergangenen Freitag wurde ein Misstrauensantrag der Opposition gegen Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) in der Bürgerschaft verhandelt.
    Von Simon Zeise
  • Genozidale Eroberung

    Über den »Generalplan Ost« und die imperialistische Ostexpansion Nazideutschlands
    Von Dietrich Eichholtz
  • »Fallpauschalen bilden die Pflege kaum ab«

    Ein Jahrzehnt stagnierte die Zahl der Krankenschwestern in Sachsen-Anhalt. Für viele Tätigkeiten fehlt heute das Personal. Gespräch mit Dagmar Zoschke
    Interview: Johannes Supe
  • Abnicken reicht nicht

    Nachdem in der linken Szene Hamburgs drei verdeckte Ermittlerinnen enttarnt wurden, will der »rot-grüne« Senat solche Einsätze unter Richtervorbehalt stellen.
    Von Kristian Stemmler
  • »Nichts hinzuzufügen«

    Der frühere »Blood and Honour«-Funktionär Marcel Degner will weiterhin kein V-Mann gewesen sein. Seine Vernehmung wurde bis zum 20. Juli unterbrochen.
    Von Claudia Wangerin
  • Bildungsarbeit unmöglich

    Der Wohnort eines Kindes entscheidet weiterhin maßgeblich darüber, wie gut oder schlecht es in seiner Kita betreut wird.
    Von Ralf Wurzbacher
  • Von Putin lernen

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor deutschen Schülern in Moskau für eine enge Freundschaft beider Länder plädiert
  • Kein Pause für den Protest

    200.000 Franzosen demonstrieren erneut gegen neues Arbeitsgesetz. Senatsmehrheit votiert für Abschaffung der 35-Stunden-Woche
    Von Hansgeorg Hermann, Paris
  • Hass und Hetze

    Das Medienecho war groß, als die türkische Polizei Ende April die niederländische Journalistin Ebru Umar in ihrem Ferienhaus an der türkischen Ägäis verhaftete.
    Von Gerrit Hoekman
  • Im Würgegriff der Gewalt

    Seit einem Jahr häufen sich die Anschläge auf Metropolen im Westen der Türkei. Gleichzeitig eskaliert die Gewalt in Kurdistan.
    Von Kevin Hoffmann, Istanbul

In der EU muss mehr Deutsch gesprochen werden – das hat die CSU bereits im Europaplan gefordert.

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer am Mittwoch im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. Der »Europaplan« war das Wahlprogramm der CSU zur Europawahl 2014.
  • »Galgenfrist« für Glyphosat?

    EU-Kommission verlängert Genehmigung für Unkrautvernichter um 18 Monate. Sowohl Kritiker als auch Industrieverbände unzufrieden
    Von Jana Frielinghaus
  • Marxistischer Blick auf Globalisierung

    Schwerpunkt Landwirtschaft: Zur viertägigen Veranstaltung an der Punjabi-Universität hatte die Weltvereinigung für Politische Ökonomie (WAPE) geladen.
  • Idiom einer Labelfamilie

    Die verblüffend tiefe Sinnlichkeit der Stücke, House als herzlich offen formulierte Idee und intuitive Fortführung von Soul – ach, man kann’s nicht richtig gut beschreiben
    Von Michael Saager
  • Allet Jute – oder watt?

    Auf das Bücken kommt es an. Auch das Devote muss gesund sein, aus Bücken wird eine Art Ergo-Bio-Bücken
    Von Wiglaf Droste
  • Der Verlierer muss gehen

    Ein Was-wäre-wenn erlaubt es, die Logik des Kampfes satirisch durchzuspielen. Man sieht dadurch all die Tricks, die in der Realität vorkommen, auf ungewohntem Gebiet
    Von Kai Köhler
  • Nachschlag: Freihandels-Cheerleader

    Die kanadische Freihandelsministerin Chrystia Freeland, einst eine »kritische Journalistin«, hat eine sympathische Stimme. Gerne möchte man ihr glauben, wenn sie schwärmt, dass alle Linken CETA unterstützen werden
  • Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht: Die jW-Programmtips
  • Medienkrieg gegen Russland

    Ukrainische Behörden versuchen immer wieder, die Verbreitung unliebsamer Nachrichten zu verhindern. Bisher mit mäßigem Erfolg.
    Von Reinhard Lauterbach
  • »Wer kann, verlässt die Branche«

    Prekäre Arbeitsbedingungen für Kameraleute, Tontechniker und Autoren beim öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Fernsehen
    Interview: Gitta Düperthal
  • Zum Anschlag auf den Flughafen von Istanbul

    Nach dem Attentat auf den Kemal-Atatürk-Airport am Dienstag abend in der türkischen Millionenmetropole Istanbul verurteilten zahlreiche Politiker und Organisationen das Verbrechen.
  • Das Märchen vom Märchen

    »Rahn muss schießen. Rahn schießt!« Sekunden später dröhnte es durch den Äther: »Toooor! Toooor! Toooor! Deutschland ist Weltmeister!« Das war am 4. Juli 1954 im Berner Wankdorf-Stadion. Die Frage ist nur, was Helmut Rahn, im Blut hatte und ob dieser Sieg auch Geld gekostet hat.
    Von Till Meyer
  • Schwimmen: Wo bleiben die Favoriten?

    Die nationalen Meisterschaften der US-Schwimmer in Omaha, wo die Tickets für Olympia in Rio vergeben werden, entpuppten sich als Favoritenfalle. Große Namen hatten das Nachsehen
  • Aus Leserbriefen an die Redaktion

    »Für die Herrschenden galt es immer, um die Zustimmung des Volkes zu buhlen, um die egoistischen Interessen um so wirkungsvoller durchzusetzen. Dafür ist auch diese Abstimmung zum »Brexit« ein Beispiel.«