30.06.2016
Im Würgegriff der Gewalt
Seit einem Jahr häufen sich Anschläge auf Metropolen im Westen der Türkei. Gleichzeitig eskaliert der Krieg in Kurdistan
Von Kevin Hoffmann, Istanbul
Der 20. Juli 2015 war ein Wendepunkt in der Geschichte der Türkei: Ein Selbstmordattentäter tötete in der türkisch-syrischen Grenzstadt Suruc 33 Teilnehmer einer Delegation der Jugendorganisation SGDF (Föderation sozialistischer Jugendvereine), die den Wiederaufbau der Stadt Kobani (Ain Al-Arab) im kurdischen Teil Syriens unterstützen wollten. Das Massaker war der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Terrorakten, die seither das Land erschüttert haben. Allein drei Ansc...
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