Zum Inhalt der Seite

UN: Fast 10.000 Tote durch Krieg in Ostukraine

Genf. Im Krieg in der Ostukraine sind nach Angaben der Vereinten Nationen bislang mindestens 9.449 Menschen getötet worden. Etwa 2.000 davon seien Zivilisten gewesen, erklärte der UN-Untergeneralsekretär für Menschenrechte, Ivan Simonovic, am Mittwoch in Genf. Die meisten von ihnen seien beim willkürlichen Beschuss von Wohngebieten umgekommen. Mindestens 21.843 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt. Dies seien »konservative« Angaben, die tatsächliche Zahl der Opfer seit Beginn der Kämpfe im April 2014 sei wahrscheinlich weit höher. Die Zahlen beziehen sich sowohl auf getötete Soldaten und Milizionäre auf seiten des Kiewer Regimes als auch auf Angehörige der Truppen der international nicht anerkannten Volksrepubliken in der Ostukraine und die dort lebenden Zivilisten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2016, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!