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Ver.di lehnt ­»Mogelpackung« ab

Frankfurt am Main. Die Gewerkschaft ver.di plant trotz eines ersten Angebots der Gegenseite weitere Warnstreiks im Tarifstreit mit den privaten und öffentlichen Banken. Die in der Nacht zum Mittwoch vorgelegte Offerte, die Gehälter in den nächsten drei Jahren um insgesamt 2,8 Prozent zu erhöhen, sei eine »Mogelpackung«, erklärte ver.di nach der dritten Runde der Tarifverhandlungen. Für die Beschäftigten ergäben sich daraus minimale Lohnsteigerungen von 0,85 Prozent pro Jahr. In den ersten fünf Monaten würden die Gehälter der 230.000 Beschäftigten gar nicht erhöht.

Die Gespräche sollen am 12. Juli in Wiesbaden fortgesetzt werden. Ver.di und die Gewerkschaft DBV waren mit der Forderung nach Gehaltserhöhungen um 4,9 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten in die Verhandlungen gegangen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2016, Seite 1, Inland

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