Zum Inhalt der Seite
10.10.2012

Häßlich und wahr

Sibylle Berg schafft eine Figur der zwei Geschlechter und läßt sie stellvertretend für uns durchs Leben schlingern. Von Anette Lang

Von Anette Lang
Sibylle Berg hat sich ihren Platz in der deutschen Literaturlandschaft verdient. Niemand sonst ist so nervtötend unverblümt, so gebetsmühlenartig korrekt, niemand sonst reibt uns mit mehr Genugtuung unter die Nase: Die Welt ist schlecht. Und obwohl wir, als Menschen, nicht als Leser, etwas dagegen tun könnten, ist es uns egal. Das macht die Sache noch schlimmer. Die große Bravour liegt nun auf literarischer Ebene darin, dieselbe Botschaft immer wieder neu zu verpac...

Artikel-Länge: 5879 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90