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24.11.2017
Flucht

Sklavenmarkt Libyen

Die Lebensbedingungen für Flüchtlinge in Nordafrika sind ­grausam. Doch Medien und IOM spielen falsch

Von Knut Mellenthin
In Libyen werden Flüchtlinge auf Sklavenmärkten versteigert. Darüber berichtete CNN am 15. November und dokumentierte den Vorgang durch einen Videofilm mit versteckter Kamera. Nach eigener Darstellung hatte der US-Fernsehsender extra ein Team zu Recherchen in das nordafrikanische Küstenland geschickt, nachdem ihm unscharfe Handyaufnahmen zugespielt worden waren. Die Reaktionen der Mitverantwortlichen für die Zustände in Libyen erfolgten mit einigen Tagen Verspätung ...

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