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14.12.2016

Tod per Versorgungsplan

Wie mit dem Versprechen von Selbstbestimmung die Etablierung von Sterbehilfe und ­fremdnütziger Forschung vorangetrieben wird

Von Erika Feyerabend
Unter dem Namen »Gesellschaft für selbstbestimmtes Ableben« stellte eine Gruppe Aktivisten Anfang November in Wien eine Kunstaktion vor. Deren »Businessplan« beinhaltet zur Finanzierung unter anderem Organhandel und verspricht: »Kein freudloses, heimliches Sterben in tristen Hotelzimmern ohne Qualitätssicherung.«Ähnliches malte der schwedische Schriftsteller Carl-Henning Wijkmark bereits in seinem Roman »Der moderne Tod« von 1978 aus. Erzählt wird die Geschichte ein...

Artikel-Länge: 6792 Zeichen

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