Zum Inhalt der Seite
05.11.2016

Spießer und Zahnlose

Frankreichs politische Elite verbirgt ihre Verachtung für das »gemeine Volk« nicht mehr – mit bösen Büchern sackt sie Millionen ein

Von Hansgeorg Hermann
Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy galt, als er 2007 sein Amt antrat, als Kulturbanause. Unter Gleichgesinnten prahlte er bisweilen tatsächlich damit, sich nie für Bücher interessiert zu haben. Als Lieblingsschriftsteller nannte er immerhin den großen Geschichtenerzähler Alexandre Dumas, den Verfasser seines Lieblingsromans »Der Graf von Monte Christo«. Für den Pariser Philosophen Alain Badiou war der kleine Mann mit der kernigen Sprache schlicht »...

Artikel-Länge: 4982 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90