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19.10.2016

Hauptsache Pointe

Witzig und leer: Tilman Rammstedts Roman »Morgen mehr«

Von Ronald Weber
Wer kennt das nicht: Als Teenager wünscht man sich des öfteren andere Eltern. Die eigenen sind in der Regel bestenfalls peinlich. Dem Erzähler in Tilmann Rammstedts in den 70er Jahren spielendem neuen Roman »Morgen mehr« geht es da ganz anders. Er weiß, seine Eltern sind perfekt für ihn bzw. wären es. Das Problem ist nämlich, sie müssen noch zueinanderfinden, um seine Zeugung überhaupt erst zu ermöglichen. Denn fürs erste sind sie sich nicht nur unbekannt, sie befin...

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