14.10.2015
Mit kritischer Gesellschaftstheorie nicht vereinbar
Der vierte Band der Schwarzen Hefte veranschaulicht Martin Heiddeggers Antisemitismus, Antimarxismus und Technikfeindlichkeit
Von Christian Fuchs
Die Veröffentlichung der ersten drei Bände der Schwarzen Hefte, der sogenannten Denktagebücher des Philosophen Martin Heidegger (1889-1976) führte 2014 zu Diskussionen über die darin enthaltenen antisemitischen Passagen. Der nun erschienen vierte Band enthält Notizen aus den Jahren 1942 bis 1948. Welche Ausrichtung hatte Heideggers Denken in dieser Zeit?
Er bezeichnet die »Judenschaft« als »das Prinzip der Zerstörung« und assoziiert das »Zerstörerische« mit d...
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