08.10.2014
Unter Zugzwang
Franz Doblers Krimi »Ein Bulle im Zug« handelt von Waffen, Geistern, Jazzdreck und weißen Haien
Von Christof Meueler
Well, the train kept a-rollin all night long«, hieß das früher. Lieder, Gedichte und Filme über die Züge der USA. Rattatatam, rattatatam. Bei Franz Dobler heißt es »Ta-wamm-pa-damm«, in seinem neuen Roman »Ein Bulle im Zug«. Aber dieses Geräusch gibt's nicht mehr beim schnellen Fahren in Mitteleuropa. Den ICE hört man nur, wenn er scharf bremst. Bei Dobler heißt er schlicht »der weiße Hai«. Da drin sitzt Fallner, Kriminalhauptkommissar aus München, und fährt mit der...
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