14.03.2013
Mit Ich anfangen
Weil die Wohlfahrt der Macht die Lektüre immer schon übernommen hat, kann es keine Nichtlektüre geben
Von Peer Schmitt
»Allein der Begriff ›Taschenbuch‹ sagt so gut wie alles: die Kultur in der Tasche. Ein progressiver Mythos. Alle Werke sind erhältlich, zugänglich und, besser noch, unmittelbar die unsrigen, von uns so empfangen, als wären sie von einem schlichten Kontakt bereits verdaut: dem der verstohlenen Geste des Käufers. Dies setzt voraus, daß die Kultur, diese große unpersönliche Macht, als Substitut einer jeden einzelnen Person agiert und als Statthalter...
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