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18.07.2012

Schlechte Verlierer

US-Medien zeigen Schadenfreude über Choleraerkrankungen in Kuba. Gesundheitssystem der Insel braucht Vergleich mit dem Norden nicht zu ­scheuen

Von Santiago Baez
Anfang Juli schreckte eine Mitteilung des kubanischen Gesundheitsministeriums auf. Zum ersten Mal nach 130 Jahren sind auf der Insel mehrere Fälle von Cholera aufgetreten. Die Infektion galt bis dahin als eine der in Kuba ausgerotteten Krankheiten. Eine Kombination aus anhaltend starker Hitze, schweren Regenfällen und verunreinigten Trinkwasserreservoirs hatte nun jedoch offenbar dazu geführt, daß die schwere Durchfallerkrankung wieder um sich greifen konnte. Wie da...

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