15.02.2012
Dichtung und Wahrheit
Ein Reisereporter ohne Reise, eine Handtasche in Nordkorea und Joseph Fischers Wurzeln – das alles und noch viel mehr in Rayk Wielands Roman »Kein Feuer, das nicht brennt«
Von Mona Grosche
Nicht fördernd ist es, wohin zu gehen«, das wußte bereits das I-Ging, das chinesische »Buch der Wandlungen«. Warum also sollte sich W. aus Ostberlin wegbewegen? Nicht, daß er Ostalgiker wäre, wie ihm Freunde unterstellen, die seine mangelnde Reisefreudigkeit nach dem Mauerfall nicht nachvollziehen können. Ihm genügt jedoch die Tatsache, daß er könnte, wenn er wollte. Doch wozu sollte er wollen? Schließlich hat der Mauerfall das Leben des Protagonis...
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