15.02.2012
Aber egal
Auf der Flucht vor der tumben Nuß im Spätkapitalismus: Der Suhrkamp-Sammelband »Hipster«
Von Christof Meueler
Was war der Hipster? Man beachte die Vergangenheitsform. Nach Ansicht von Autoren des New Yorker Intellektuellenmagazins N+1 war dies eine Erscheinungsform der Jugendkultur von 1999–2003. Seine Verwandten, einerlei ob aus Europa oder den USA, strömen in Karohemd, Röhrenjeans und Cowboystiefeln massenweise durch Berlin-Mitte und das sogenannte Kreuzkölln. Denn durch das Internet ist das früher mühsam zu erarbeitende Geheimwissen, was angesagt ist und was nicht,...
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