09.02.2011
Literatur eines Pausenclowns
Horst Evers’ Geschichten sind ein großer Glücksfall
Von Klaus Bittermann
Horst Evers ist ein ziemlich durchtriebener Bursche. In seinem
nunmehr vierten Geschichtenband »Für Eile fehlt mir die
Zeit« vermittelt er, wie auch schon in den drei
vorangegangenen Büchern, den Eindruck, als könne er kein
Wässerchen trüben, als würde er am liebsten auf der
faulen Haut liegen, wäre extrem entscheidungsunfähig und
trantütig und meistens sowieso so müde, daß er
eigentlich gar nichts mitbekommt, vom Leben und überhaupt von
allem. Die meist...
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