06.10.2010
Alles, was das Leben imitiert
Thomas Brandlmeier über Person und Werk des portugiesischen Filmemachers Manoel de Oliveira
Von Ludwig Lugmeier
Dem breiten Publikum ist Manoel de Oliveira kaum bekannt. Seine
Filme kann man auf Festivals, in Programmkinos und zu später
Stunde bei Arte sehen; in die Konfektionsabteilungen der
Lichtspielpaläste finden sie nicht. Sie gelten als schwierig.
Mit dem Buch »Manoel de Oliveira und das groteske
Melodram« hat sich Thomas Brandlmeier die Aufgabe gestellt,
das Werk des Regisseurs zu durchleuchten. Man trifft beim Autor auf
einen Cineasten und Filmwissenschaft...
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