06.10.2010
Bis zur Halskrause
Das Feuilleton-Panoptikum: Die skurrile Welt der Literatur aus der Sicht von Fritz J. Raddatz
Von Klaus Bittermann
Fritz Jott Raddatz war zweifellos eine der größten
Kulturbetriebsnudeln in der zweiten Hälfte des letzten
Jahrhunderts. Davon zeugen nicht zuletzt seine nunmehr vorliegenden
»Tagebücher«, die 1982 anfangen und bis 2001
reichen. Schirrmacher sieht in ihnen den »großen
Gesellschaftsroman der Bundesrepublik«, wie man auf der
Buchumschlagsrückseite in mindestens 20 Punkt großen
Lettern lesen kann. Das ist offensichtlicher Quatsch, und wenn der
sc...
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