Zum Inhalt der Seite
25.08.2010

Die Donau als Ausweg

Über den neuen Groll-Roman, den vermeidbaren Niedergang der österreichischen Werftindustrie und eine Grundsicherung, die ihren Namen nicht verdient. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Erwin Riess

Von Interview: Thomas Wagner
F: Die zentrale Figur in Ihren Erzählungen und Romanen ist ein gewisser Herr Groll. Wenn Sie einen Steckbrief über diesen Mann machen müßten: Was ist das für ein Kerl? Groll wohnt in Floridsdorf. Das ist ein Arbeiterbezirk nördlich der Donau in Wien. Er hat eine, wie man sagt, profunde Halbbildung und bezieht eine kleine Rente. Er verdient sein Geld durch Aktivitäten am Rande der Legalität und auch jenseits davon. Das ist ein bißchen getarnt als Lebenshilfe und Ver...

Artikel-Länge: 12640 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90