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03.03.2010

Immer in Bewegung

Geradlinigkeit einer Heimatlosen: Die Literaturwissenschaftlerin Eva Kollisch, die als jüdische Migrantin in die USA kam

Von Christiana Puschak
Während einer Tagung der Theodor-Kramer-Gesellschaft im September 2009 in Wien hatte ich Gelegenheit, Eva Kollisch persönlich kennenzulernen. Sie war aus New York angereist, um am Symposium »Subjekt des Erinnerns« teilzunehmen und auf einer eigenen Veranstaltung aus ihrer Autobiographie zu lesen und aus ihrem bewegten Leben zu erzählen. Die 1925 in Baden geborene ehemalige Universitätsdozentin und Schriftstellerin, deren Mutter Margarete Kollisch eine s...

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