02.12.2009
Nicht vorgesehen
»Der gebrauchte Jude«: Maxim Biller resümiert sein Leben in Deutschland
Von Ambros Waibel
Irgendwie dachte ich, ich hätte mehr Bücher von Maxim
Biller im Regal stehen, aber dann waren es doch nur zwei: die
Debüterzählungen »Wenn ich einmal reich und tot
bin« (1990) und die Artikelsammlung »Die
Tempojahre« (1991). Die Bände standen ganz oben im
Regal, ich mußte den Kinderhochstuhl aus dem Eßzimmer
holen, um an sie heranzukommen – und falls Sie ein
bißchen schwer von Kapee sein sollten: Das ist jetzt ein
literarisches Bild.
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