14.10.2009
Sprache loswerden
»Lebenszeichen«, ein schmaler Band, versammelt Letztes von Elfriede Gerstl. Von Florian Neuner
Von Florian Neuner
Es hat schon einen leicht makabren Beigeschmack, wenn das Buch mit
den letzten Gedichten und »Denkkrümeln« der im
April verstorbenen Elfriede Gerstl posthum unter dem Titel
»Lebenszeichen« erscheint. Freilich paßt dieser
Umstand ganz gut zu dem schwarzen Humor, der der kranken Dichterin
auch noch in den letzten Lebensmonaten zu Gebote stand, als sie
Zeilen schrieb wie: »die schwäche ist meine partnerin /
wir arbeiten gut zusammen«...
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