19.08.2009
KZ-Häftling in Sachsenburg
Walter Janka erzählt, wie Hugo Gräf einmal Heinrich Himmler in Verlegenheit brachte
Am 13. März 1933 wurde der KPD-Reichstagsabgeordnete Hugo
Gräf in »Schutzhaft« genommen. Im
Konzentrationslager Sachsenburg leitete er die Parteiorganisation
der KPD, bis er nach Auskunft des Mithäftlings Walter Janka im
Jahr 1935 eine auf Bewährung angeordnete Entlassung aus dem KZ
zur Flucht in die CSR nutzte. »Damals gab es noch solche
vorübergehenden Entlassungen«, berichtet Janka in seinen
unter dem Titel »Spur eines Lebens«
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