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22.04.2009

Zeit und Mut für Kritik

Bachelor-Studiengänge können Hochschulen zum bloßen Erfüllungsgehilfen von ökonomischen Verwertungsinteressen machen – wenn Dozenten und Studierende es zulassen

Von Uwe Hirschfeld
Eigentlich, wenn man das Wort mal beim Wort nimmt, nämlich in Absehung des Kontextes – eigentlich also ist der Bachelor doch eine prima Sache. In wenigen Semestern, selten mehr als drei Jahren, zur Berufsbefähigung (Employability). Was soll daran auszusetzen sein? Und nicht nur das. Auch die einzelnen Bausteine (Module) sollen jeweils schon für einzelne Bereiche die entsprechenden Kompetenzen vermitteln. Da kann man doch wirklich nicht meckern. Wäre da eben n...

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