12.03.2009
Gregorek atemberaubend
Matthias Frings hat ein Buch über den Schriftsteller Ronald M. Schernikau, dessen Mutter, Berliner Schwule in den 80er Jahren und AIDS geschrieben
Von Arnold Schölzel
Warum das Buch von Matthias Frings über »Das
traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau« den Titel
»Der letzte Kommunist« erhielt, ist eine der wenigen
Unklarheiten, die nach der Lektüre bleiben. Kommunisten sind
seit 1991, dem Todesjahr des Schriftstellers, nicht vom Globus
verschwunden, ihre Funktion, bundesdeutsche Kinder und Bürger
zu erschrecken, wird in Krisenzeiten offensichtlich mehr
benötigt als zuvor. Und dann ist da noch die
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