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04.12.2008

Da endest du auch mal

Private Frauenschicksale als Ergebnis eines öffentlichen Echos: Kerstin Schneiders berührend-beunruhigender Roman »Maries Akte«

Von Barbara Bongartz
Der Auftakt erinnert an Daphne Du Maurier: »Ich weiß jetzt, was ein Fluch ist«. Die abschließenden Sätze des kleinen Prologs könnten einer Gothic Novel entstammen: »Ich weiß jetzt, wie gefährlich es sein kann, die Vergangenheit aufzuwühlen. Es ist ein Irrtum, daß Tote tot sind«. Aber Kerstin Schneiders Buch ist kein Roman, und romantisch ist es schon gar nicht. Auch wenn vermeintlich Übersinnliches eine große Rolle spielt in dieser schauerlichen Geschichte. Von Seit...

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