15.10.2008
Strammstehen beim Lesen
Fidel Castro erzählt sein Leben: Für jeden sind einige unangenehme Wahrheiten dabei
Von Alexander Reich
Es gibt ja schon lange keine Helden mehr, nur noch ihn. Vor fünf Jahren hat Fidel Castro entschieden, wen er zu seinem Eckermann macht: Ignacio Ramonet, Professor für Globalisierungskritik und Medien. Wenn es sich einrichten ließ, trafen die beiden sich zum Erinnern und Teetrinken. Ramonet hielt sich zurück, ließ den Revolutionsführer in Ruhe erzählen, insgesamt hundert Stunden lang, verteilt über drei Jahre. Es ging immer der Reihe nach: Kindheit bis Kuba heute, 80...
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