17.09.2008
Revolutionäre mit Füßen getreten
Bayern tut sich sehr schwer mit der Ehrung fortschrittlicher Persönlichkeiten. München soll demnächst aber ein Eisner-Denkmal bekommen
Von Julia Seio
Es zieht sich wie ein schwarzer Faden durch die Geschichte Bayerns: Alles möglichst rechts-konservativ, bloß keine revolutionären Gedanken und erst recht keine ebensolchen Bewegungen aufkommen lassen. Zu dumm, daß es da doch ein paar Revolutionäre in der bayerischen Geschichte gibt, die sich nicht ganz verdrängen lassen.So etwa der erste bayerische Ministerpräsident Kurt Eisner, zu allem Überfluß Sozialist und Jude, der 1918 die Monarchie in Bayern stürzte und den F...
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