09.07.2008
Kampf ums »Arbeitsergebnis«
Interessenvertretung der Beschäftigten in den Behindertenwerkstätten
Von Wolfgang Hamann
Eine Gruppe von Menschen arbeitet legal, aber zu Niedrigstlöhnen und außerhalb der Geltung des Betriebsverfassungsgesetzes. Von der Öffentlichkeit wird das bisher nicht wahrgenommen, von den Gewerkschaften zu wenig thematisiert. Etwa 260000 Personen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wegen körperlicher, kognitiver oder psychischer Beeinträchtigungen als nicht erwerbsfähig gelten, sind in »Werkstätten für behinderte Menschen« (WfbM) beschäftigt. Bundesweit gibt es...
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