13.03.2008
Reflexionen
Wie Tod, Geburt und Leben leuchten, erzählt Gail Jones in ihrem Roman »Sechzig Lichter«
Von Conny Gellrich
Gail Jones: Sechzig Lichter. Aus dem Englischen von Conny Lösch. Nautilus Verlag, Hamburg 2008, 222 Seiten, 19,90 EuroDeine Geburt war ein feierlicher Anlaß. Da waren vierzig, fünfzig, nein, mindestens sechzig Lichter...« Das hatte Lucy zu ihrer Tochter sagen wollen, während sie selbst im Sterben lag. Sie verzichtete darauf, um ihrer Tochter den erbärmlichen Anblick des sterbenden Mutterkörpers zu ersparen. Denn Lucy selbst konnte nicht vergessen, wie sich der schwa...
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