Zum Inhalt der Seite
18.04.2007

Akademische Proletarier

Das unterfinanzierte Hochschulsystem wird zunehmend von hochqualifizierten Billiglöhnern getragen. Betriebswirtschaftliches »Kurzfristdenken« verhindert Investitionen in die Lehre

Von Torsten Bultmann
Ist von Ein-Euro-Jobs die Rede, denkt man spontan an Menschen, die im Stadtpark Unkraut jäten. Eine andere Art dieser Beschäftigung präsentierte das WDR-Politmagazin Monitor Anfang März, als es auf Zustände an der Universität Hamburg aufmerksam machte. Dort wurde ein promovierter Archäologe vorgestellt, der für seinen Professor eine Ausgrabung in Äthiopien leitete – auf Ein-Euro-Basis. Dazu gesellten sich weitere Billiglehrkräfte an der gleichen Universität, die als...

Artikel-Länge: 5914 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

                                                                                                                                                                Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »ausbildung« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.