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14.02.2007

Ringen um Worte

Thomas Harlan findet in seinem Roman »Heldenfriedhof« eine so überzeugende Sprache der Empörung, daß der Verlag vor Risiken und Nebenwirkungen warnt

Von Martin Büsser
Thomas Harlan: Heldenfriedhof. Eichborn Berlin, Berlin 2006, 584 Seiten, 24,90 EuroDieses Buch ist eine Zumutung. Eine Zumutung für die Leser. Und sicher war es auch eine Zumutung für das Lektorat. Der »Eichborn Verlag«, nicht gerade bekannt für übermäßige Zumutungen, warnt im Vorfeld sogar die Rezensenten: »Dieses Buch macht Arbeit. Falls Sie nicht die Zeit und Muße haben, diese Arbeit zu leisten, schreiben Sie lieber gar keine Kritik (...)«. Der Pressezettel liest...

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