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05.07.2006

Spielverderber

Ein Fall von staatlichem Rassismus: Bundesregierung verweigerte Straßenfußballern aus Afrika die Einreise zu ihrer Weltmeisterschaft in Berlin

Von Stefan Otto
Aus fünf Kontinenten haben sich Ende Juni Jugendfußballer nach Berlin aufgemacht, um an der ersten Straßenfußball-WM teilzunehmen. Aus Afrika sollten sechs Teams kommen. Aber daraus ist nichts geworden. Denn den Spielern aus Ghana und Nigeria wurde die Einreise nach Deutschland verweigert. »Das ist ein herber Rückschlag«, kommentierte Jürgen Griesbeck, Geschäftsführer vom veranstaltenden Netzwerk Streetfootballworld. »Die Jungs konnten ihre Koffer wieder auspacken. ...

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