20.04.2005
Unternehmen Hochschule
Die Diskussion über Studiengebühren wird entweder fiskalisch oder moralisch geführt. Sinnvoller wäre ihre politisch-ökonomische Erörterung
Von Georg Fülberth
Die vorherrschende Diskussion um Studiengebühren ist fiskalisch-moralisch geprägt. Sie geht davon aus, daß die öffentlichen Kassen leer sind und der Staat deshalb nicht mehr so viel für die Universitäten tun kann wie bisher. Diese müßten deshalb mehr als bisher für sich selbst sorgen: durch Einwerben von Drittmitteln und Studiengebühren. Sollten finanzkräftige Anleger Lust haben, eine Privat-Uni zu gründen, solle man sie keinesfalls daran hindern.
Lehre vom schla...
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