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21.07.2004

Wo es nie einen Arzt gab

Zehntausend kubanische Ärzte bauen in Armenvierteln Venezuelas eine medizinische Grundversorgung auf

Von Andreas Behn
Vierzig Jahre lang hatten wir hier im Stadtviertel keine Ärzte, so etwas kannten wir gar nicht. Ein Hausarzt gleich um die Ecke war unvorstellbar«, berichtet Gustavo Gómez. Der Sozialarbeiter verbirgt seinen Enthusiasmus nicht: »Jetzt gibt es hier plötzlich einen Arzt, der genauso lebt und arbeitet wie wir, der Strom- und Wasserausfälle kennt und weiß, was ständige Überschwemmungen bedeuten. Der Arzt ist einer von uns, das ist eine unglaubliche Ve...

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