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21.04.2004

Carte blanche für Karriere

Wer an Frankreichs Grandes Écoles studiert, gehört alsbald zur politischen und wirtschaftlichen Führungselite. Die Ausbildung an den Massenhochschulen kommt dagegen zu kurz

Von Christian Giacomuzzi
Die Anfang der 1970er Jahre eingeleitete soziale Öffnung der französischen Hochschulen ist an den Eliteuniversitäten fast spurlos vorübergegangen. Die Chancen von Kindern aus der Arbeiterschaft und den Mittelschichten, dort einen der begehrten Studienplätze zu bekommen, sind äußerst gering. 70 Prozent der Studierenden an Elitehochschulen sind Kinder von leitenden Angestellten oder Freiberuflern, wie der Soziologe Louis Chauvel ermittelt hat. Nur sechs Prozent stamme...

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