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11.06.2003

Expansion nach Osten

Die EU-Erweiterung erweist sich eher als neokoloniales Projekt mit modernem Anstrich denn als wirkliche Partnerschaft

Von Hans Ulrich
Als »Überwindung der Teilung Europas« feierten die Staats- und Regierungschefs der EU am 16. April in Athen die Unterzeichnung der Beitrittsverträge mit zehn ost- und südeuropäischen Ländern. Mit der Aufnahme von Polen, Ungarn, Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, der Slowakei, Slowenien, Malta und Zypern am 1. Mai kommenden Jahres wird die Europäische Union die größte Erweiterungsrunde ihrer Geschichte abschließen. Statistisch gesehen wächst die &raq...

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