28.01.2008
Noch ist nichts verloren
Der dänische Konzern DONG Energy will bei Greifswald ein gigantisches Kohlekraftwerk bauen. Grüne und Linke protestieren, Bürgerinitivativen erfahren massiven Zulauf
Von Wolfgang Pomrehn
Es riecht nach frischem Holz. Am Wegesrand sind Holzstämme aufgestapelt, an einer Stelle türmt sich das Wurzelwerk gerodeter Kiefern. Kurz vor Weihnachten haben Arbeiter der bundeseigenen Energiewerke Nord damit begonnen, eine breite Schneise durch den Wald zu schlagen. Hier an der vorpommerschen Osteeküste, unweit von Greifswald, direkt neben dem Standort des stillgelegten Atomkraftwerkes Lubmin, soll ein neues Kohlekraftwerk entstehen. Zwei 800-Megawatt-Blöcke mit...
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