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24.01.2008

Moral bleibt privat

Musik für die Oberfläche: »Un Ballo in Maschera« an der Berliner Staatsoper

Von Stefan Amzoll
Wo eine Stimme ist, ist ein Gesang. Die Instrumente singen in der Ouvertüre von Verdis »Un Ballo in Maschera« (Ein Maskenball) wie Menschen. Der Chor der Höflinge, mit denen die Oper beginnt, klingt dort schon an. Manch einer hört das lieber, als die vielen Mäuler des gemischten Chores anstarren zu müssen, die ein Hohelied auf den über beide Ohren verliebten Grafen anstimmen. Es gibt Berge von Literatur darüber, »Un Ballo in Mas­chera« intoniert beides: Glück und Sc...

Artikel-Länge: 3618 Zeichen

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