-
18.12.2007
- → Feuilleton
Auf Ehre
Folgt man Ministerpräsident Matthias Platzeck, sind 33 Prozent der Brandenburger ehrenamtlich aktiv. Es sollen noch mehr werden, forderte er am Samstag beim traditionellen Ehrenamtsempfang des Landes in Potsdam. Hierzu möchte er für sein armes Bezahlt-wird-nicht-Bundesland das neue Modell des »Engagement-Lotsen« einüben, mit dem bereits in anderen Bundesländern gute Erfahrungen gesammelt worden seien. In »dünn besiedelten Regionen« sollen »erfahrene Ehrenamtler ortsunabhängig in Sachen bürgerschaftliches Engagement beraten«, erläuterte Platzeck, der sein ganz privates Ehrenamt, den unentgeldlichen SPD-Vorsitz nicht lang ertragen hatte. Schon seit September ehrt die Staatskanzlei übrigens den »Ehrenamtler des Monats«.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton