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04.12.2007

Maschinengewehr statt Rotkreuzbinde

Bundeswehr zwingt Sanitäter in Afghanistan zum Waffendienst

Von Frank Brendle
Eine Sanitätssoldatin der Bundeswehr muß 800 Euro Strafe bezahlen, weil sie durch Fragen nach dem Völkerrecht den Dienstbetrieb der deutschen ISAF-Truppen in Afghanistan gestört haben soll. Sie hatte gegen ihre Einteilung zum Waffendienst protestiert. Im April 2005 erhielt die Sanitäterin Christiane Ernst-Zettl den Befehl, Wachdienst im »Camp Warehouse« in Kabul zu leisten. Dazu sollte sie eine Schußwaffe mit sich führen und Zivilpersonen notfalls mit Gewalt abwehre...

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