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24.10.2007

Dominoeffekte durch Bahn-Privatisierung

Apologeten des Börsengangs argumentieren, die DB AG könne nur als Global Player überleben. Französische Staatsbahn begründet ähnliche Pläne mit wachsender deutscher Konkurrenz

Von Hans-Gerd Öfinger
Immer häufiger begründen Befürworter eines Börsengangs der Deutschen Bahn (DB) AG ihr Privatisierungsprojekt mit einem einzigen Argument: Die DB könne nur überleben, wenn sie ihre Stellung als Global Player ausbaue und überall Logistikunternehmen erwerbe. Dazu brauche sie »frisches Kapital«, das der Staat nicht aufbringen könne. Dies bekräftigte SPD-Chef Kurt Beck am Wochenende in der Frankfurter Rundschau. Auch der vom Privatisierungskritiker zum Verfechter von »Vo...

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