23.10.2007
Ohne Hammer und Sichel
Italiens Parteienlandschaft weiter in Bewegung: Linke wollen sich zusammenschließen – und auf kommunistische Symbolik verzichten
Von Micaela Taroni, Rom
Nachdem sich Italiens Linksdemokraten (DS) und die ebenfalls sozialdemokratische Sammelbewegung »Margherita« in der vergangenen Woche zusammengeschlossen haben, hat das Fusionsfieber nun auch die Linke ergriffen. Der Chef der Rifondazione Comunista, Franco Giordano, kündigte am Wochenende Pläne zur Gründung eines neuen Bündnisses an, dem sich neben den beiden kommunistischen Parteien der Prodi-Koalition auch globalisierungskritische Bewegungen sowie die relativ jun...
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