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China bestellt US-Botschafter ein

Peking. Der gemeinsame öffentliche Auftritt von Präsident George W. Bush und dem feudal-religiösen Dalai Lama hat zu schweren Verstimmungen in den amerikanisch-chinesischen Beziehungen geführt. Chinas Außenminister Yang Jiechi bestellte am Donnerstag den US-Botschafter in Peking ein, um gegen die Würdigung des selbsternannten »Oberhaupts« der Tibeter zu protestieren. China fordere die USA auf, »unverzüglich wirksame Maßnahmen zu ergreifen«, um die Folgen dieses Fehlverhaltens zu korrigieren. »Dieser Akt ist eine unverhohlene Einmischung in die inneren chinesischen Angelegenheite.« Er habe die bilateralen Beziehungen »ernsthaft beschädigt«, sagte der Sprecher.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.10.2007, Seite 6, Ausland

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